„Die Vintage-Krassomaten“ – Jazz, Funk, Blues & Gospel im Retrosound

Die Jungs von Organ Explosion sind voller Leidenschaft für Instrumente und analoge Soundkästchen aus der Generation ihrer Großeltern. Sie haben sie entstaubt, neu verlötet und dazu kräftig in die Tasten gegriffen. Und wohl wissend, dass man das musikalische Rad nicht ständig neu erfinden kann, hat das explosive Trio gleich die Retroecke gestürmt. Vor allem die sagenhafte Hammondorgel B3, das Wurlitzer Electric Piano und die mythischen Moogs haben es der Band angetan.

 

 

Aus diesen Zauberkisten holt Keyboarder Hansi Enzensperger alles an krassen Sounds und knackigen Grooves raus, was drinsteckt – und immer noch ein bisschen mehr. Der gelernte Automechaniker begann als Jugendlicher, regelmäßig Sessions und Konzerte zu spielen. Mit seiner ekstatischen, intuitiv-bauchgesteuerten Spielweise und den warmschrillen Sounds, die er aus seiner Hammond-B3-Orgel und einem Arsenal an weiteren Vintage-Instrumenten kitzelt, begeisterte er schnell die Münchner Bluesszene. Er studierte Jazz an der Münchner Musikhochschule, später beginnt er, zu komponieren und zu arrangieren. Dutzende Stücke entstehen an seiner Orgel und prägen von Anfang an den Sound der Band.

 

Für den treibenden Rhythmus sorgen Ludwig Klöckner am Bass mit hochenergetischen Funk- und Fusion-Einflüssen und Schlagzeuger Manfred Mildenberger als trommelnder Wirbelwind.

Mildenberger hat an der Münchner Musikhochschule studiert. Der Ausnahmeschlagzeuger ist damals bereits deutschlandweit auf Tour. Pop-Sternchen wie Elli Erl, Rock-Rowdys wie Joachim Deutschland und etablierte Künstler wie Nick Woodland oder Georg Ringsgwandl… – sie alle vertrauen auf seine Fähigkeiten als Produzent und auf sein musikalisches Gespür als Livedrummer. Mildenberger fasziniert das Publikum mit seiner Leidenschaft für das Drumset, welches durch seine virtuosen Hände über das Dasein als „Rhythmusmaschine“ meilenweit hinauswächst.

 

Auch für Ludwig Klöckner ist die Musik von Kindesbeinen an zentraler Teil seines Lebens. Er studierte E- & Kontrabass und war zu diesem Zeitpunkt in der Musikszene seiner Heimatstadt München bereits ein gefragter Bassist. Ein großes kreatives Potenzial und eine nicht zu bändigende Spielfreude treffen bei ihm auf einen reichen musikalischen Wortschatz und verbinden sich zu einem mitreißend-erfrischenden Groove. Er ist ein kongenialer Begleiter und disziplinierter Rebell, der wie eine Wand hinter seinen Mitmusikern steht.

 

Inzwischen hat die 2011 gegründete Band ihr drittes Album („Level 2“) veröffentlicht. Mit diesem neuen Werk entpuppen sich die drei Künstler als wahre Retrofuturisten. Ein Sammelsurium legendärer Instrumente aus den 60ern und 70ern nutzend, u.a. Fender Rhodes, Fender Jazz Bass und Ludwig Schlagzeug, kreieren sie ein Klangerlebnis der Superlative: spacig, tanzbar, ekstatisch. Jeder ihrer Titel, allesamt Eigenkompositionen, hat ein klares, eigenes Gesicht. Melodien und Harmonien aus Jazz, Funk, Blues und Gospel setzen sich in den Gehörgängen fest und grooven sich weiter in die Beine. Bei manch einer Jamsession auf der Bühne entstand ein neues Stück. Es sind die Spontaneität der Künstler und ihre gemeinsame Spielfreude, die in Kombination mit der Begeisterung des Publikums eine musikalische Explosion entfachen. Organ Explosion ist weit mehr als ein Bandname, der Name ist Programm!

 

Vorverkauf:   18 EUR (freie Sitzplatzwahl)

Abendkasse: 21 EUR (freie Sitzplatzwahl)

 

Beginn: 20.00 Uhr

Einlass: 19.00 Uhr

 

www.organ-explosion.de